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Was versteht man unter einer „Sole“?

Eine Sole ist ein Gemisch aus Salz und Wasser, das mindestens 14 g gelösten Salzes pro kg Wasser enthält.

Die Urmeere, in denen der Ursprung jedes Lebens liegt, sprich: das Leben entstand, bestanden aus 1 %igen Salzlösungen. Das Fruchtwasser in der mütterlichen Gebärmutter, in der jedes menschliche Leben seinen Anfang nimmt, besitzt dieselbe Salz-Wasser-Konzentration, ebenso wie unser Blut und unsere Tränen.

Und wird unsere körperliche Hülle nach unserem Tode verbrannt, so sind es lediglich die Mineralien, aus denen wir bestehen, die als Asche zurückbleiben.

Unser Körper besteht in etwa zu 70 % aus Wasser, unser Gehirn zu circa 90 %. Wir benötigen Salz und Wasser für die Übertragung sämtlicher Reizleitungen. Ohne Salz wäre unser Körper zu nichts imstande. Ohne Salz wären wir nicht überlebensfähig.
 

Anleitung zur korrekten Zubereitung einer Kristallsalz-Sole


Für die Herstellung einer Sole benötigen Sie folgende Utensilien:

ein sauberes verschließbares Glas
natürliches Pakistanisches Kristallsalz oder Halitsalz (Brocken, Granulat oder fein gemahlen)
ggf. den Dosierlöffel (für diesen benötigen Sie natürlich feines Salz)
Quellwasser, das sich dadurch auszeichnet, dass es direkt an der Quelle abgefüllt werden muss und sein Mineraliengehalt unter einem Gramm pro Liter liegt. Achten Sie im Handel auf „Natürliches Mineralwasser“ in der Glasflasche mit einem niedrigen Mineraliengehalt (im Idealfall mit weniger als 0,5 g/Liter).

Eine Badewassertemperatur von 37 °C sollte nicht überschritten werden.
Verwenden Sie nur das Salz und keine weiteren Badezusätze, Badeschaum oder Shampoos.
Halten Sie eine Badedauer von 20 bis 30 Minuten ein.
Tupfen Sie Ihre Haut nach dem Bad nur ab. Duschen Sie sich nicht ab!
Gönnen Sie sich und Ihrem angestrengten Körper nach dem entschlackenden Bad eine halbe Stunde Ruhe.
Halten Sie sich bei offenen Hautarealen an eine 1%-ige Sole.
Wenn überhaupt, dann sollten Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche niemals unbeaufsichtigt ein Solebad einnehmen.
Menschen mit schwerwiegenden Venenerkrankungen sollten Solebäder ebenfalls eher meiden.


So mischen Sie Ihre eigene Sole an:

Platzieren Sie mehrere Kristalle Pakistanischen Kristallsalzes oder Halitsalzbrocken in einem sauberen und verschließbaren Glas.

Füllen Sie so viel Quellwasser in das Glas, bis das Salz vollständig bedeckt ist. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie gutes, mineralarmes Quellwasser aus der Glasflasche verwenden!

Schließen Sie den Deckel des Glases, um die Sole vor diversen möglichen Verunreinigungen zu schützen.

Nun ist es an Ihnen zu warten und das Salz und das Wasser miteinander reagieren zu lassen. Nach etwa 2 bis drei Stunden sollte das Wasser die Salzkristalle so weit gelöst haben, bis eine 26%ige, gesättigte Sole entstanden ist, die fertig zum Gebrauch ist.
    Je wärmer das Wasser ist, desto rascher werden sich in ihm die Kristalle lösen.

Hat die Sole diesen Punkt erreicht, ist das Wasser vollständig gesättigt und es kann kein einziger kleiner Kristall mehr gelöst werden.

Entnehmen Sie der Sole je nach Bedarf Flüssigkeit.

Sie können Ihre Sole immer wieder mit Quellwasser auffüllen, aber nur so lange, bis sich 2 bis 3 Stunden nach dem Auffüllen noch immer Kristalle im Glas befinden. Sobald keine Kristalle mehr in der Lösung zu sehen sind, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Sole keine gesättigte mehr ist.

Sind Salzkristalle sichtbar, ist das die Garantie dafür, dass die Sole vollständig gesättigt ist.

Sehen Sie keine Kristalle mehr, müssen Sie davon ausgehen, dass Ihre Sole nicht mehr zu 26 % gesättigt ist. Füllen Sie in diesem Fall Salzkristalle nach.

Eine gesättigte Sole ist absolut keimfrei, in ihr gibt es weder für Bakterien, Pilze noch für Viren ein Überleben. Aber nur eine wirklich vollkommen gesättigte Sole ist unbegrenzt haltbar.

Wie, wie oft, in welcher Dosierung und für welche Dauer Sie Ihre Sole wann anwenden, ist von dem Ziel der Anwendung abhängig.
 

Anwendungsbereiche der Sole


Sole kann in vielerlei Form, zur Linderung und/oder Behandlung zahlreicher Symptome und Problematiken und auch zur präventiven Stärkung eingesetzt werden.


Soletrinkkur

Eine Soletrinkkur kann bei Stress, Erschöpfung, Nervosität und Konzentrationsschwäche, bei Verdauungsbeschwerden, Stoffwechsel- und Schlafstörungen, bei Erkrankungen der Haut, der Nieren, der Blase, des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems, bei Allergien oder bei Schwermetallbelastungen einsetzen oder mit ihr einfach nur die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Entnehmen Sie Ihrer Sole maximal einen Teelöffel gesättigter Sole und befüllen Sie ein großes Glas mit Quellwasser. Mischen Sie nun entweder die Sole in das Quellwasser und trinken Sie das danach aus oder entleeren Sie den Teelöffel mit der Sole im Mund und trinken Sie danach das Wasserglas aus.

Wichtig:
  • Menschen, mit sensiblem Bluthochdruck oder einer Niereninsuffizienz, sollten Sole bei einer Trinkkur, wenn überhaupt, nur tröpfchenweise einnehmen.
  • Zu Anfang der Soletrinkkur kann es zu einer Verschlechterung der Symptome oder des Allgemeinzustandes kommen, hervorgerufen durch die entschlackende Wirkung der Sole. Unterbrechen Sie in einem solchen Fall die Behandlung und trinken Sie zusätzlich mineralarmes Wasser oder reduzieren Sie die Soledosierung bei Ihrer Kur.


Sole-Augenspülung

Eine Sole-Augenspülung sollte zumindest einmal morgens und einmal abends vor dem Schlafengehen durchgeführt werden. Es hilft bei trockenen und/oder überanstrengten Augen, bei Augeninfektionen, Heuschnupfen, Altersfehlsichtigkeit und gegen Gerstenkörner.

Wichtig:
  • Sie können die Augenspülung gerne auch unter Tags durchführen. Ihre Augen dürfen dabei aber auf keinen Fall geschminkt sein!
  • Achten Sie hierbei auf eine genaue Einhaltung der Dosierung von 1 g Salz auf 100 ml Wasser. So entspricht die Sole im Mischverhältnis exakt unserer Tränenflüssigkeit und brennt nicht in den Augen.


Sole-Nasenspülung

Wer unter chronischem Schnupfen, akuten Infekten der oberen Atemwege, Heuschnupfen, einem Nasennebenhöhleninfekt oder einer verkrusteten Nasenschleimhaut leidet, der kann sich mit einer Nasenspülung helfen. Hierbei sollte man jedes Nasenloch täglich zweimal mit je 100 ml einer 1%igen Solelösung durchspülen.

Wichtig:
  • Wenn Sie die Dosierung von 2 g Salz auf 200 ml Wasser genau einhalten, so kann diese Flüssigkeit nicht unangenehm brennen.
  • Kochen Sie das dafür verwendete Pipettenfläschchen vor jeder Anwendung für 5 bis 10 Minuten neu aus.
  • Leiden Sie unter einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, sollten Sie die Nasenspülungen das ganze Jahr hindurch vornehmen, um Ihre Schleimhaut zu stärken und sich vor der Entstehung neuer Entzündungen zu schützen. In akuten Zuständen ziehen Sie bitte stets Ihren Arzt des Vertrauens zurate.


Sole-Mund-und-Rachenspülung

Leiden Sie unter Aphten, Bläschen oder Entzündungen im Mundbereich bzw. des Zahnfleisches, haben Sie häufig Zahnfleischbluten, eine saure Mundflora oder Hals- oder Mandelentzündungen? Dann kann Ihnen eine Mundraumspülung empfohlen werden. Hierfür vermischen Sie einen Teil 26 % gesättigte Sole mit einem oder zwei Teilen Wasser, ziehen das Gemisch durch die Zähne und oder gurgeln damit.

Wichtig:
  • Reduzieren Sie die Salzkonzentration bei offenen, wunden Stellen in der Mundhöhle.
  • Tunken Sie Ihre Zahnbürste in Ihre Sole, so können Sie Zähneputzen und mir Ihr Zahnbeläge und Zahnstein lösen.


Sole-Umschäge, Sole-Hemd und Sole-Socken

Solche werden unterschiedlich zubereitet und teilweise auch für verschiedene Anwendungsgebiete eingesetzt.

Für Umschläge wird ein Geschirrtuch angefeuchtet, mit hoch konzentrierter Sole beträufelt und auf die betroffene Stelle gelegt.
Kalte Umschläge helfen bei Arthritis, Gicht, Knochenbrüchen, Prellungen, Verletzungen und Verstauchungen.
Mit warmen Umschlägen behandeln Sie Beschwerden von Arthrose und Weichteilrheuma.
Gallen-, Leber- und Nierenbeschwerden behandeln Sie ebenso wie Magen-Darm-Störungen mit heißen Umschlägen und zusätzlich einer Wärmflasche am Hautareal des betroffenen Organs.
Kalte Wadenwickel senken Fieber und aktivieren den Stoffwechsel.

Für Solesocken tauchen Sie Baumwollsocken in eine 2- bis 10%ige Sole ein, ziehen diese an, wickeln die Füße in ein trockenes Tuch und lassen die Socken für mindestens eine Stunde oder auch über Nacht an.
Mit ihnen bekämpfen Sie Gichtbeschwerden und kalte Füße.

Für ein Solehemd schwenken Sie ein Baumwollhemd in einer 2- bis 8%igen Salzlösung. Wringen Sie das Hemd aus, ziehen Sie es feucht an und legen Sie sich in ein trockenes Badetuch gewickelt ins Bett.
Nach etwa 30 Minuten sollten Sie zu schwitzen beginnen. Nach 60 bis 90 Minuten sollten Sie sich des Hemdes entledigen und den Schweiß vom Körper duschen.
Kalte Salzhemden aktivieren den Stoffwechsel, sie helfen bei Erkältungen und grippalen Infekten und senken Fieber.

Wichtig:
  • Verwenden Sie Umschläge mit hoch konzentrierter Sole niemals auf offenen, wunden Hautarealen.
  • Sie selbst merken am besten, ob eine Wärme- oder eine Kälteanwendung für Sie die Richtige ist. Das, was Sie als angenehm empfinden, ist auch das Richtige für Sie.


Sole-Einreibung

Sole-Einreibungen eignen sich zur Behandlung von unreiner Haut, Akne, als Deodorant, gegen Ekzeme, Insektenstiche und Warzen.

Wollen Sie damit Ihr Gesicht behandeln, so verdünnen Sie eine konzentrierte Sole 1:1 mit Wasser, betupfen Sie Ihr Gesicht damit und lassen Sie die Sole für einige Minuten einwirken. Danach spülen Sie sie einfach mit Wasser ab.

Wollen Sie Schweißgeruchsbildung vorbeugen oder Insektenstiche oder Warzen versorgen, so können Sie die betroffene Stelle mit konzentrierter Sole oder mit einem Salzkristall betupfen oder ein Wattepad in konzentrierter Sole tränken, auflegen, mit einem Pflaster fixieren und über Stunden einwirken lassen.


Solebad

Ein Solebad kann jedem empfohlen werden, der unter Stress, Erschöpfung, Überarbeitung, Schlafstörungen und unter Symptomen des Burn-out-Syndroms leidet. Es entschlackt den Körper, schützt die Haut vor Übersäuerung und lindert die Symptome einer Neurodermitis oder einer Schuppenflechte. Auch arbeitet es ausgleichend bei trockener und fettiger Haut. Regelmäßig eingenommene Solebäder aktivieren das Immunsystem und unterstützen insbesondere Menschen, die sehr anfällig für Infekte sind, sie helfen aber auch dabei, bereits bestehende Infekte (ohne Fieber!!!) zu bekämpfen.

Um gut entschlackend wirken zu können, muss ein Solebad einen Salzgehalt von mindestens 1 % aufweisen. Für eine herkömmliche Badewanne von normaler Größe ist 1 kg Pakistanisches Kristallsalz oder Halitsalz notwendig. Bei größeren Wannen müssen Sie entsprechend mehr Salz verwenden!
Geben Sie zuerst das Salz mit ein wenig Wasser in die Wanne. Sobald sich das Salz vollkommen aufgelöst hat, können Sie die Wanne auffüllen.
Gönnen Sie sich zwei Solebäder pro Woche.
Sie können die Salzkonzentration nach und nach von 1 % auf 8 % erhöhen. Mit dem Anstieg der Salzkonzentration steigt der Effekt der Entgiftung, aber beachten Sie bitte, dass sich damit auch der Grad der Anstrengung für den gesamten Organismus erhöht.

Wichtig:
  • Eine Badewassertemperatur von 37 °C sollte nicht überschritten werden.
  • Verwenden Sie nur das Salz und keine weiteren Badezusätze, Badeschaum oder Shampoos.
  • Halten Sie eine Badedauer von 20 bis 30 Minuten ein.
  • Tupfen Sie Ihre Haut nach dem Bad nur ab. Duschen Sie sich nicht ab!
  • Gönnen Sie sich und Ihrem angestrengten Körper nach dem entschlackenden Bad eine halbe Stunde Ruhe.
  • Halten Sie sich bei offenen Hautarealen an eine 1%ige Sole.
  • Wenn überhaupt, dann sollten Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche niemals unbeaufsichtigt ein Solebad einnehmen.
  • Menschen mit schwerwiegenden Venenerkrankungen sollten Solebäder ebenfalls eher meiden.


Sole-Teilbad

Ein warmes Sole-Teilbad bereiten Sie gezielt für jenen Bereich Ihres Körpers, den Sie in der Sole baden und heilen möchten, und zwar in der geeigneten Sättigung.

Hierbei gilt zu beachten, dass Sie Ausfluss, Scheidenpilz und eine trockene Scheide mit täglich einem Sitzbad aus einer warmen, 3%igen Sole behandeln.
Täglich ein warmes, 10%iges Sole-Fußbad hingegen wirkt bei Fußpilz, Hühneraugen, rissiger, trockener Haut und bei Warzen.

Lassen Sie die Sole für etwa 15 bis 30 Minuten auf die zu behandelnde Stelle einwirken.

Wichtig:
  • Verwenden Sie keinesfalls andere Produkte zusätzlich.
  • Spülen Sie das Salz nach der Behandlung nicht ab, sondern tupfen Sie sich nur mit einem Baumwolltuch trocken.
  • 10%ige Soleteilbäder können Sie auch mehrfach verwenden.
  • Achten Sie auf offene Wunden. Sollten solche vorhanden sein, empfehlen wir Ihnen, eine 2- bis maximal 3%ige Sole zu verwenden.